Harald Juhnkes Leben wird verfilmt

Seit fast einem Jahr befindet sich Harald Juhnke in einem Berliner Pflegeheim für Demenzkranke (Archivfoto vom 11.05.1999). Der Gesundheitszustand des Schauspielers hat sich Besorgnis erregend verschlechtert. "Ich bin in großer Sorge", sagte seine Ehefrau Susanne bei der Aufzeichnung zur ZDF-Sendung "Menschen 2003" mit Johannes B. Kerner, die am kommenden Freitag (19.12.2003) ausgestrahlt wird. In der "B.Z." (vom 15.12.2003) wird ein nicht genannter "enger Freund" der Familie mit den Worten zitiert: "So wie es aussieht, wird es wohl noch dieses Jahr mit Harald Juhnke zu Ende gehen." Foto: Nestor Bachmann dpa (zu dpa 0412 vom 15.12.2003)

Das Leben des 2005 gestorbenen TV-Entertainers Harald Juhnke wird verfilmt. „Bild am Sonntag“ berichtete, dass sich Constantin-Produzent Oliver Berben die Rechte an dem Stoff gesichert habe. „Niemand hat bis heute wieder so viele verschiedene Qualitäten wie Entertainment, Musik, Schauspielerei und Volksliebling in einer Person vereint wie Harald Juhnke“, so Berben.

Seit fast einem Jahr befindet sich Harald Juhnke in einem Berliner Pflegeheim fŸr Demenzkranke (Archivfoto vom 11.05.1999). Der Gesundheitszustand des Schauspielers hat sich Besorgnis erregend verschlechtert. „Ich bin in gro§er Sorge“, sagte seine Ehefrau Susanne bei der Aufzeichnung zur ZDF-Sendung „Menschen 2003“ mit Johannes B. Kerner, die am kommenden Freitag (19.12.2003) ausgestrahlt wird. In der „B.Z.“ (vom 15.12.2003) wird ein nicht genannter „enger Freund“ der Familie mit den Worten zitiert: „So wie es aussieht, wird es wohl noch dieses Jahr mit Harald Juhnke zu Ende gehen.“ Foto: Nestor Bachmann dpa (zu dpa 0412 vom 15.12.2003)

Der Film soll 2019 – zu Juhnkes 90. Geburtstag – als Zweiteiler ins Fernsehen kommen. Juhnke gilt bis heute als einer der größten Entertainer Deutschlands. Nach langem Alkoholmissbrauch war er 2001 an schwerer Demenz erkrankt und vier Jahre später im Alter von 75 Jahren gestorben. Er war seit 1971 in zweiter Ehe mit Susanne Juhnke
verheiratet.

Wer Juhnke spielen soll und welchen Zeitraum der Film erfassen soll, steht noch nicht fest. Berben („Das Adlon“), der Juhnke persönlich kannte, sagte der „Bild am Sonntag“ dazu: „Sicher ist, dass die Zeit als Erwachsener überwiegen wird und dass es neben ihm und der Familie einen weiteren großen Darsteller gibt: die Stadt Berlin der 70er- und 80er-Jahre. Eine Zeit, die mich sehr fasziniert.“ Juhnke sei zuallererst ein einnehmender, positiver und humorvoller Mensch gewesen, der die große Fähigkeit besessen habe, Menschen um sich herum und auch alle anderen zu begeistern.

Die Idee zur Verfilmung stammt der Zeitung zufolge von Juhnkes früherem Manager Peter Wolf, der zusammen mit Susanne Juhnke dem Filmteam beratend zur Seite stehen soll. Wolf sagte der „Bild am Sonntag“: „Wir werden bei Fragen zu wahren Ereignissen und Geschehnissen rund um die Lebensgeschichte sowie bei der Entwicklung und Herstellung der Produktion zur Verfügung stehen, ebenfalls beim Casting.“
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Bildquelle: dpa/Nestor Bachmann
Bildtitel: Harald Juhnke starb im Jahr 2005

APA0000    2017-12-17/11:17

171117 Dez 17